Das Brautkleid
Oktober 30th, 2011 | Posted by in vor der HochzeitDie meisten Frauen träumen schon als junge Mädchen von einer Hochzeit in Weiß. Und viele von ihnen erfüllen sich diesen Wunsch später tatsächlich. Das weiße Brautkleid ist keineswegs der kirchlichen Trauung vorbehalten; auch auf dem Standesamt erscheinen viele Bräute im hellen, langen Kleid.
Die Brautmode hat sich im Verlauf der Jahrhunderte wesentlich verändert und war stets Ausdruck der jeweiligen Epoche. Das schneeweiße Brautkleid setzte sich erst ab etwa 1800 durch, als die gelockerten Sitten einer strengeren Moralauffassung wichen. Heute legen zwar die wenigsten Menschen Wert auf eine jungfräuliche Braut, aber der Traum im Weiß ist geblieben.
Mittlerweile gibt es unzählige Varianten bei den Hochzeitskleidern. Jede Frau kann ganz nach ihrem Geschmack wählen, wobei die Figur ebenfalls entscheidend sein sollte. Denn die im Wesentlichen fünf Schnittführungen haben alle ihre Vor- und Nachteile.
Das Prinzessinnenkleid besitzt ein schmales Oberteil und einen weit gebauschten Rock. Zierliche Frauen sehen darin zauberhaft aus, aber auch eine ausgeprägte Hüftpartie lässt sich hervorragend darunter verstecken.
Die A-Linie ist leicht tailliert gearbeitet, wobei der Rock nach unten weit wird. Da dieses Modell ohne Quernähte auskommt, lassen sich leicht ein paar überflüssige Kilos kaschieren.
Das Etui- oder Bleistiftkleid eignet sich bestens für große und sehr schlanke Frauen. Es ist zwar figurbetont, aber insgesamt eher gerade und vor allem schmal geschnitten. Da die fehlende Weite meist durch einen langen Schlitz ersetzt wird, sollten die Bräute in diesem Kleidertyp wohlgeformte Beine haben.
Ähnliches gilt für das Brautkleid im Meerjungenfrauenstil. Es zeichnet beinahe jede Rundung nach, aber der Rock springt ab dem Knie weit auf.
Das Brautkleid im Empirestil schließlich ist unter der Brust gerafft und fällt von dort aus weit und locker. Schwangere Bräute wählen diesen Schnitt. Und auch für zierliche Frauen ist er gut geeignet.
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